Presse zum 17. Spieltag

Spexard haut noch einen raus

SV Spexard

Traumtor von Philip Kunde zugleich ein Wirkungstreffer

Gütersloh-Spexard (hwm). Der SV Spexard überwintert zum Jahresabschluss in der Westfalenliga auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Der verdiente 3:1-Erfolg der „Spechte“ beim SC Herford war eine dicke Überraschung.

„Mit den letzten beiden Spielen bin ich zufrieden. Wir haben einen Sahnetag erwischt und hochverdient gewonnen“, sagte Trainer Martin Simov über die Leistung seiner Mannschaft, die bereits nach zwei Minuten in Führung ging. Fatih Gürer drückte eine Hereingabe von Sascha Lepper über die Linie.

Der SC Herford antwortete mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1:1, doch auch fortan blieb Spexard tonangebend. Die erneute Führung hatte es dann in sich: Mit dem Rücken zum Tor jagte Philip Kunde eine Flanke von Willi Merklinger per Fallrückzieher in den Winkel (26.). „Das war das Tor des Jahres“, lobte Trainer Martin Simov. Und Kundes Kunstschuss erwies sich als Wirkungstreffer. Der SC, der zuvor erst einmal verloren hatte, war geschockt, und Spexard setzte konsequent nach. Einen Doppelpass zwischen Gürer und Kunde vollendete Jochen Timmerkamp zur 3:1-Pausenführung.

Nach Wiederanpfiff ließen die Gastgeber eine Großchance aus und verpassten es, dem Spiel eine Wende zu geben. In der Folge konzentrierte sich der SVS auf seine Defensive und gestattete Herford keinen Stich. Mit sechs Zählern aus den letzten zwei Spielen können die „Spechte“ positiv in die Zukunft blicken. Simov betonte: „Wir haben immer noch zu wenige Punkte, aber wir wissen, woran es gelegen hat. Wenn die Mannschaft komplett ist, läuft es auch.“

SV Spexard: Bönisch Encina – Merklinger, Brück, Dahlkemper, Röbling – Gieseker, Timmerkamp, Nepke (62. M. Drücker), Lepper (88. Grollmann) – Gürer (72. Kemper), Kunde.

Tore: 0:1 (2.) Gürer, 1:1 (16.) Serrone, 1:2 (26.) Kunde, 1:3 (43.) Timmerkamp.

Westfalenliga

SV Spexard mit 3:1-Triumpf beim SC Herford

Gütersloh (rö). Der 2:0-Erfolg des SV Spexard vor einer Woche gegen Spitzenreiter Preußen Münster II war offensichtlich kein Ausrutscher. Mit einem 3:1-Sieg beim Tabellendritten SC Herford düpierte der nach wie vor um den Klassenerhalt kämpfende Fußball-Westfalenligist auch das zweite Spitzenteam der Liga und verschaffte sich damit ein Drei-Punkte-Polster vor der Spvg. Beckum, die auf dem Relegationsrang in die Winterpause geht.

„Damit war nun wirklich nicht zu rechnen“, gestand Martin Simov. Der Spexarder Trainer atmete nach dem Spiel kräftig durch: „Vielleicht freut sich niemand so sehr auf die Winterpause wie ich.“ In die nimmt Simov endgültig die Gewissheit mit, dass die Qualität im Kader allemal ausreicht, um das Saisonziel zu erreichen. Fatih Gürer, den der Coach für seine Leistung als Vertreter des verletzten Nico Schürmann ausdrücklich lobte, traf früh zum 0:1 (2.), „Das hat uns natürlich geholfen, den Matchplan des Gegners in der ersten Halbzeit komplett zu zerstören“, lobte Simov den Auftritt seines Teams. Den Freistoßtreffer des SC Herford zum 1:1 (16.) steckten die Gäste locker weg. Sie lagen zur Pause nach Toren von Philip Kunde (26.) und Jochen Timmerkamp (43.) hochverdient mit 3:1 vorn. Kundes Fallrückzieher zum 1:2 nach Flanke von Willi Merklinger hätte dabei ein Nominierung zum „Tor des Monats“ verdient.

Unmittelbar nach Wiederbeginn mussten die „Spechte“ allerdings eine knifflige Situation überstehen, als Volkan Ünal allein auf Torhüter Luis Bönisch Encina zulief. Zum Glück verfehlte der Herforder Stürmer aber das Spexarder Tor. „Wenn der reingeht, kann es noch mal eng werden“, gab Simov zu. Mehr ließ sein Team aber nicht zu. „Wir haben wie schon gegen Münster clever verteidigt, hätten lediglich noch einige Nadelstiche mehr nach vorn setzen können“, verabschiedete sich Martin Simov gut gelaunt in die Weihnachtspause.

SV Spexard: Bönisch Encina – Röbling, Brück, Dahlkämper, Merklinger – Lepper (90. Grollmann), Nepke (67. Drücker), Timmerkamp, Gieseker – Kunde, Gürer (75. Kemper).

Tore: 0:1 (2.) Gürer, 1:1 (16.) Serrone, 1:2 (26.) Kunde, 1:3 (43.) Timmerkamp.

Spexard haut noch einen raus

Fußball-Westfalenligist schlägt auch den Tabellendritten SC Herford

Herford(dh). Perfekter Jahres-Abschluss für den SV Spexard. Dem 2:0-Sieg gegen Spitzenreiter Preußen Münster II hat der Fußball-Westfalenligist einen 3:1 (3:1)-Erfolg beim Tabellendritten SC Herford folgen lassen und somit den Relegationsplatz an die SpVg. Beckum weitergereicht.

»In den letzten beiden Spielen haben wir einen komplett anderen SV Spexard gesehen, der mit der Hinrunde nicht mehr vergleichbar ist«, sagte SVS-Trainer Martin Simov, der von einem hoch verdienten Sieg seiner Mannschaft sprach, die dem Gegner in allen Belangen überlegen war.

Den »Spechten«, bei denen die angeschlagenen Ilja Nepke und Jochen Timmerkamp auf die Zähne bissen, spielte die frühe Führung durch Fatih Gürer (2.) in die Karten. »Er ist zwar 40 Zentimeter kleiner als Nico Schürmann, hat die Lücke im Angriffszentrum aber mehr als gefüllt«, lobte Simov seine einzige nominelle Sturmspitze. Gürer stand nach einer Kombination über die rechte Seite zwischen Sascha Lepper sowie Philip Kunde goldrichtig am ersten Pfosten und verwertete die harte Hereingabe direkt.

Während die Herforder vor 60 Zuschauern völlig verunsichert wirkten, gewann der SV Spexard alle wichtigen Zweikämpfe. Der überraschende Ausgleich für die Hausherren fiel daher folgerichtig nach einem Freistoß (16.), den Giacomo Serrone aus 25 Metern an Freund und Feind vorbei ins Netz setzte. Ein Knackpunkt im Spiel für den SVS? Keineswegs! Kunde setzte nach einer Flanke von Willi Merklinger und einer zu kurzen Kopfballabwehr von Joschka Matys zu einem Fallrückzieher an, der genau in den Winkel passte – 2:1 für Spexard (26.). Timmerkamp erhöhte noch vor der Pause mit einem Volleyschuss aus 16 Metern auf 3:1 (43.). »In der Hinrunde wären diese beiden Treffer niemals gefallen. Aber diesmal war unsere Chancenverwertung perfekt«, jubelte Martin Simov.

Als der alleine auf das Spexarder Tor zulaufende Volkan Ünal direkt nach Wiederanpfiff eine hundertprozentige Chance ausließ, war dem Coach klar: Hier passiert heute nichts mehr. Die »Spechte« standen nun tiefer und lauerten auf Konter, am Resultat änderte sich aber nicht mehr. »Da haben wir ja noch mal richtig einen rausgehauen«, freute sich Martin Simov über den nicht unbedingt eingeplanten Dreier beim ambitionierten SC Herford.

SV Spexard: Bönisch Encina - Röbling, Dahlkämper, Brück, Merklinger - Timmerkamp, Nepke (60. Drücker) - Kunde, Lepper (80. Grollmann), Gieseker - Gürer (62. Kemper).

Tore: 0:1 Fatih Gürer (2.), 1:1 Giacomo Serrone (16.), 1:2 Philip Kunde (26.), 1:3 Jochen Timmerkamp (43.).

Zu oft unglücklich im Abschluss

Der SC Herford muss im letzten Spiel des Jahres in eine 1:3-Heimniederlage gegen den abstiegsgefährdeten SV Spexard einwilligen. Serrones Freistoßtor ist zu wenig

Herford. Der SC Herford geht mit einer Niederlage im Gepäck in dieWinterpause: Im letzten Spiel des Jahres hat der Sport-Club sein Heimspiel in der Fußball-Westfalenliga gegen den SV Spexard nicht unverdient mit 1:3 (1:3) verloren.

Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Gäste, die mitten im Abstiegskampf stecken, gegen den Tabellendritten die klar bessere Elf. „Das war absolut enttäuschend“, sagte SCH-Trainer Daniel Keller, „wir hatten uns etwas ganz anderes vorgenommen.“ Das Spiel war keine zwei Minuten alt, da lagen die Gastgeber auch schon mit 0:1 zurück. Nach Anstoß für Herford und einem abgeblockten Angriffsversuch kam Spexard in Ballbesitz und spielte blitzschnell über rechts nach vorne, so dass Fatih Gürer völlig alleingelassen nur noch einzuschieben brauchte (2.). Der Sport-Club musste einen frühen Schock verdauen und versuchte nun seinerseits sein Spiel aufzuziehen. Das gelang nur in Ansätzen und so bedurfte es einer Standardsituation, die zur ersten echten Torchance und zum Ausgleich führte: Giacomo Serrone brachte einen Freistoß aus 25 Metern in den Strafraum, Dimitrios Nemtsis irritierte Abwehr und Torhüter und die Kugel schlug an Freund und Feind vorbei am langen Pfosten ein – 1:1 (16.).

War das der Weckruf für den SCH? Irgendwie nicht. Fast zehn Minuten lang passierte in beiden Sechzehnern herzlich wenig – bis zur 26. Minute, als Herfords Routinier Joschka Matys eine Flanke zu kurz herausköpfte, Spexards Stürmer Philipp Kunde Danke sagte und per traumhaftem Fallrückzieher Marke „Tor des Monats“ ins lange Ecke auf 2:1 stellte. Auch in der Folge gelang es dem Sport-Club trotz allen Bemühens nicht, zwingende Torchancen zu herauszuspielen.

Ganz anders auf der Gegenseite: Spexard spielte wieder einmal schnell nach vorne und Jochen Timmerkamp erhöhte auf 3:1 (43.). „Wir waren in der ersten Halbzeit in allen Belangen unterlegen“, sagte Coach Keller. Der stellte zur zweiten Halbzeit um und brachte in Volkan Ünal und Christian Müller zwei neue Offensivkräfte. Und ausgerechnet Ünal war es, der mit seiner ersten Ballberührung an einer womöglich mitentscheidenden Szene beteiligt war, nämlich als er völlig allein aufs Tor zulief und die Kugel aus 12 Metern nicht im Tor versenkte.

„Wenn diese Riesenchance reingeht, sind wir ganz anders im Spiel drin“, ärgerte sich Keller. Die Herforder mussten also weiterhin einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Das taten sie, indem sie nun mehr Druck aufbauten, dabei aber oftmals zu ungenau spielten und im entscheidenden Moment vor dem Tor nicht so effektiv wie gewohnt agierten. Was auch daran gelegen haben dürfte, dass Torjäger Marcel Todte wegen seiner Gelb-Rot-Sperre in Zivil am Spielfeldrand stand.

„Wir waren das ein oder andere Mal unglücklich im Abschluss“, sagte Keller, „wir waren in der zweiten Halbzeit aber auch sehr viel torgefährlicher als vor der Pause.“ So hatte etwa Dimi Nemtsis nach schöner Vorarbeit von Christian Müller eine weitere so genannte Hundertprozentige auf dem Fuß (84.). Auf der anderen Seite musste der Sport-Club hinten aber auch immer wieder auf der Hut sein, nicht in einen der gefährlichen Spexarder Konter zu laufen. So klärte etwa Joschka Matys in höchster Not kurz vor der Torlinie (66.). „Spexard hat extrem gut gekämpft“, sagte Daniel Keller, „es gibt manchmal einfach solche Spiele. Je mehr Zeit verging, desto schwerer wurde es für uns.“

SC Herford: vom Hofe; Heermann, Ilg (71. Glaveski), Matys, Wittmann (46. Ünal), Safonov, Vezzon (46. Müller), Papaspiros, Zech, Serrone, Nemtsis.

SV Spexard: Bönisch Encina; Brück, Merklinger, Nepke(67.Drücker), Dahlkämper, Röbling, Lepper (89. Grollmann), Gieseker, Gürer (75. Kemper), Timmerkamp, Kunde.

Tore: 0:1 (2.) Gürer (2.), 1:1 (16.) Serrone (16.), 1:2 (26.) Kunde, 1:3 (43.) Timmerkamp.

SC Herford zuhause ausgekontert

Westfalenliga: 1:3-Niederlage gegen SV Spexard – als Dritter in die Winterpause

Herford (WB). Einen Rückstand zu drehen, klappt nicht an jedem Spieltag. Der SC Herford wurde in der letzten Partie des Jahres zuhause vom SV Spexard ausgekontert und unterlag 1:3 (1:3). Somit geht der SC Herford als Tabellendritter in die Winterpause.

Wie schon so häufig in dieser Saison verschlief die Mannschaft von Trainer Daniel Keller die Anfangsphase. Es war gerade eine Minute gespielt, als Torhüter Nino vom Hofe das erste Mal den Ball aus dem Netz holen musste. Spexards Philip Kunde hatte die Kugel von der Torauslinie in den Rücken der Abwehr gepasst und Fatih Gürer per Flachschuss zum 0:1 vollendet.

Die Gastgeber kamen mit ihrem ersten Schuss aufs Spexarder Tor zum 1:1 (16.). Giacomo Serrone zirkelte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Strafraum. Weder Dimitrios Nemtsis noch ein Spexarder Abwehrspieler kamen an den Ball und so schlug er hinter SVS-Torwart Luis Bönisch Encina ein. Wer unter den etwa 60 Zuschauern dachte, der Ausgleichstreffer würde Herford Sicherheit und Stabilität verleihen, sah sich getäuscht.

Nach einer Flanke von der linken Seite traf Philip Kunde per Fallrückzieher in die lange Ecke zum 1:2 (26.) – ein Treffer wie gemacht für die Bewerbung an der Torwand im ZDF-Sportstudio. Michael Zech bediente in der 40. Minute Nemtsis in der Mitte. Dieser wollte Bönisch Encina umkurven, blieb aber hängen. Nach einem Fehlpass von Zech konterte Spexard erneut schnell über Kunde und Jochen Timmerkamp vollstreckte per Flachschuss aus 16 Metern ins linke Eck zum 1:3 (44.). Zech hatte Pech, dass sein gefühlvoller Schlenzer unmittelbar vor dem Pausenpfiff nur Zentimeter am Tor vorbei ging.

Daniel Keller wechselte zur Pause zweimal, brachte Christian Müller und Volkan Ünal für Tim Vezzon und Niklas Wittmann. Ünal hätte der Partie noch einmal eine Wendung geben können, schoss jedoch völlig frei vor dem Tor aus 15 Metern links vorbei. »Wenn er getroffen hätte, wären wir sofort wieder im Spiel gewesen«, haderte Keller mit dieser Riesenmöglichkeit.

So war der SC Herford im zweiten Durchgang zwar feldüberlegen und hatte mehr Ballbesitz, kam aber kaum zu weiteren Chancen. Einen Freistoß von Igor Safonov (55.) parierte Bönisch Encina, Nemtsis (84.) und Ünal (86.) schossen drüber.

SC Herford: Vom Hofe – Matys, Safonov, Vezzon (46. Müller), Serrone, Nemtsis, Papaspiros, Zech, Heermann, Ilg (61. Glaveski), Wittmann (46. Ünal).

SV Spexard: Bönisch Encina – Dahlkämper, Brück, Röbling, Gieseker, Lepper (90. Grollmann), Kunde, Nepke (67. Drücker), Gürer (75. Kemper), Merklinger, Timmerkamp.

Tore: 0:1 Gürer (1.), 1:1 Serrone ((16.), 1:2 Kunde (26.), 1:3 Timmerkamp (43.).

Kreisliga A

SV Spexard II – GW Langenberg 1:2

Die Gäste kamen beim Vorletzten zu einem Last-Minute-Sieg. Lange führten die „Spechte“ durch das Tor von Justin Blasczyk (37.) mit 1:0. Die Grün-Weißen erhöhten in der 2. Halbzeit den Druck und hatten deutlich mehr vom Spiel. Alexander Ackfeld (90.) und Jonas Pülke (90.+3) drehten die Partie. Zuvor hatte Spexards Jamal Bachir (87.) wegen Nachtretens die Rote Karte gesehen. „Ein Punkt wäre gerecht gewesen“, fand SVS Coach Dirk Siemann.

SV Spexard II 1:2 GW Langenberg

Die „Spechte“ wähnten die Punkte bereits auf dem Konto, als Grün-Weiß noch spät zuschlug. „Wir haben verdient, aber aufgrund der Umstände auch glücklich gewonnen“, resümierte GWL-Trainer Helge Bittner. Alexander Ackfeld (90.) und Jonas Pülke (90.+3) hatten seine Mannschaft in den letzten Sekunden den Sieg beschert, nachdem die Gastgeber lange durch das Tor von Justin Blasczyk führten (37.).

Fußball-Kreisliga A

SV Spexard II - GW Langenberg 1:2 (1:0). Justin Blasczyk (37.) markiert das 1:0, dieser Spielstand hält lange an. »Wir verpassen es einfach nachzulegen, gleichzeitig haben die Jungs viel zu viele Freistöße produziert«, fasst SVS-Coach Dirk Siemann zusammen. Nachdem Spexards Jamal Bachir (87.) wegen Nachtreten die rote Karte sieht, gleicht Alexander Ackfeld (90.) aus. Den Schlusspunkt setzt Jonas Pülke (90.+3) mit einem sehenswerten Freistoßtreffer.