Presse vor dem 22. Spieltag

Spexard vor eigenem Publikum gefordert

Westfalenliga

Spexard vor eigenem Publikum gefordert

Kreis Gütersloh (hoh). Vor eigenem Publikum ist der SV Spexard am 22. Spieltag der Fußball-Westfalenliga gefordert.

SV Spexard – TuS Hiltrup: Immerhin, der Trainer ist wieder dabei: Nach seinem Urlaub kehrt Martin Simov am Sonntag an die Linie zurück. Ansonsten sucht man gute Neuigkeiten beim SVS jedoch vergeblich. Baris Colak und Sherif Alassane fallen angeschlagen aus, hinter Fatih Gürer, Marco Gieseker, Zakaria Azrioual und Torwart Luis Bönisch Encina stehen Fragezeichen. Mut macht der Auftritt zuletzt gegen Delbrück, auch wenn das in Anbetracht der 0:4-Pleite seltsam klingt. „Einstellung und Laufbereitschaft haben gestimmt, genug Chancen hatten wir auch“, erklärt Spexards Co-Trainer Charbel Abdullahat.

SV Spexard hofft auf Glück im Abschluss

Gütersloh (rö). Nach der unglücklichen, vor allem in der Höhe kaum erklärbaren 0:4-Niederlage beim Delbrücker SC startet der SV Spexard am Sonntag gegen den TuS Hiltrup den nächsten Versuch, sich dem Tabellenmittelfeld in der Fußball-Westfalenliga anzunähern. Minimalziel für den Zwölften ist es, den Vier-Punkte-Vorsprung vor der Spvg. Beckum auf Relegationsrang 13 zu wahren.

Der TuS Hiltrup festigte vor Wochenfrist mit einem 2:1-Sieg über Victoria Clarholz den 5. Tabellenplatz. „Ich rechne uns dennoch Chancen aus“, sagt Co-Trainer Charbel Abdullahat. Er leitete in der Woche gemeinsam mit Sinisha Trajkovski das Training, da Chefcoach Martin Simov erst am Samstag aus dem Skiurlaub zurückkehrt. „Ein wenig mehr Glück benötigen wir schon“, blickt Abdullahat immer noch fassungslos auf den Spielverlauf zurück. „Delbrück schießt fünfmal aufs Tor und trifft viermal, während wir klarste Möglichkeiten liegen lassen.“

Die Personaldecke ist weiterhin dünn. Lediglich Nico Schürmann konnte nach seinem Kurzeinsatz in Delbrück problemlos wieder an seiner Fitness arbeiten, nachdem ihn eine Fußverletzung zuletzt ausgebremst hatte. Fragezeichen stehen weiter hinter Zakaria Azrioual und Baris Colak.

Spexard-Reserve feiert 3:2-Sieg

Kreisliga A Gütersloh: Trotz 0:2-Rückstand erkämpft sich der SV Spexard II bei Aramäer Gütersloh drei Punkte.

Der Freitagabend hatte gut für den Gastgeber Aramäer Gütersloh begonnen. Gegen die Reserve des SV Spexard lag man durch einen Doppelpack von Frederik Benjamin mit 2:0 in Front. Für den Mittelfeldspieler waren es der dritte und vierte Saisontreffer im achten Spiel. In der Schlussphase konnten die Gäste dann jedoch durch Stürmer Martin Gratzla verkürzen und gingen mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. im zweiten Durchgang konnte sich die Reserve des SV Spexard auf seine beiden erfolgreichsten Torschützen verlassen. Mittelfeldspieler Justin Blasczyk traf in der 68. Minute zum 2:2-Ausgleich (sein neunter Saisontreffer), in der 80. Spielminute war Martin Gratzla erneut zur Stelle und ließ die Gäste mit seinem 12. Tor im siebten Spiel jubeln.

Aramäischer Volksverein Gütersloh - SV Spexard II 2:3

"Die erste Halbzeit war richtig schlecht von uns", urteilte der Spexarder Trainer Dirk Siemann nach Abpfiff. "Wir haben zunächst gar nicht ins Spiel gefunden und dem Gegner viel zu viel Raum gelassen. Dadurch haben die Arämer mit ihren schnellen Leuten über außen viel Tempo gemacht und sind auch verdient in Führung gegangen. Das muss man ganz klar sagen, weil wir einfach zu blind waren. Der Vorteil für uns war, dass wir kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit noch das Tor machen konnten. In der Kabine musste ich ein bisschen lauter werden, aber das hat wohl geklappt."

Zur zweiten Halbzeit hatte der Trainer dann ein paar lobende Worte für seine Spieler übrig: "Aber die Jungs sind wach geworden und in der zweiten Halbzeit haben wir auch verdient die Tore gemacht. Taktisch hatten wir ein bisschen umgestellt auf zwei, drei Positionen."

Tore: 1:0 Frederik Benjamin (15.), 2:0 Frederik Benjamin (35.), 2:1 Martin Gratzla (41.), 2:2 Justin Blasczyk (68.), 2:3 Martin Gratzla (80.).