Presse zum 18. Spieltag

Simov-Team kämpft sich ins Spiel zurück

Simov-Team kämpft sich ins Spiel zurück

Gütersloh-Spexard (gl). Es hat zwar nicht zum Sieg gereicht, aber SV Spexards Trainer Martin Simov machte nach dem Schlusspfiff der Westfalenliga-Partie gegen die SpVgg Vreden einen zufriedenen Eindruck. Dazu hatte er auch allen Grund, denn die „Spechte“ kämpften sich dank einer starken zweiten Halbzeit in die Partie zurück und eroberten mit dem 2:2 (0:2) einen verdienten Punkt. „Mir schmeckt das Glas Wein heute Abend besser als meinem Kollegen Rob Reekers“, sagte Simov schmunzelnd.

Dabei hätte kaum ein Zuschauer nach einer halben Stunde noch auf Spexard gesetzt. Mit einem Distanzschuss düpierte Leon Kondring in der 22. Minute Spexards Torwart, Luis Encina Bönisch flutschte das Leder zum 0:1 durch die Finger. „Den muss man halten“, grantelte sein Trainer. Sechs Minuten später schien es um die „Spechte“ geschehen zu sein, denn Cihan Bolat konterte die weit aufgerückten Hausherren auf dem Kunstrasen an der Bruder-Konrad-Straße klassisch aus und vollendete zum 2:0 für die Gäste.

„Danach sprach alles für Vreden“, erkannte Simov. Und nahm sich seine Mannschaft in der Pause zur Brust. Die Devise lautete: „Entweder Kräfte sparen für das nächste Spiel gegen Maaslingen, oder wir versuchen es noch einmal.“ Letzteres sollte folgen. Dazu passte auch, dass Simov seinen Co-Trainer Charbel Abdullahat als Stürmer einwechselte (54.). Doch erst einmal brauchte es noch eine gehörige Portion Glück, als Bolat einen Lattenabpraller einköpfte – und die Unparteiischen auf Abseits erkannten.

Ein Foul an Ilja Nekpe leitete den Anschlusstreffer ein, Kai Adrian vollstreckte per Freistoß aus knapp 20 Metern (65.). Ein tolles Zuspiel von Abdullahat nahm Kunde auf, der wiederum im Strafraum gefoult wurde. Den Elfmeter versenkte Steffen Brück zum 2:2-Endstand (81.). Justin Kemper und Philip Kunde verpassten in der hektischen Schlussphase sogar noch den Siegtreffer. „Ich kann mit dem Punkt zufriedener sein als Rob“, sagte Simov.

SV Spexard: Bönisch-Encina – Adrian, Brück, Dahlkämper, Azrioual (54. Merklinger) – Kunde, Timmerkamp (73. M.M. Drücker), Nepke, Kemper – Gürer (73. Abdullahat), Schürmann.

SpVgg Vreden: Stauder – Klein Günnewick, Reekers (85. Beuting), Enning, Schücker – Hakvoort (35. Korthals), Hartmann – Ostenhötter, Hilgemann, Kondring (74. Kouyate) – Bolat.

Schiedsrichter: Frank Tiemann (Bünde). Gelbe Karten: Nepke, Adrian / Reekers, Kondring, Bolat.

Tore: 0:1 (22.) Kondring, 0:2 (28.) Bolat, 1:2 (65.) Adrian, 2:2 (81., FE) Brück.

Zwei völlig verschiedene Gesichter

2:2 – 65 Minuten lang klar unterlegener SV Spexard kann am Ende sogar noch gewinnen

Gütersloh-Spexard (WB). Verrückter Fußball-Nachmittag auf dem Kunstrasenplatz des SV Spexard. Der heimische Westfalenligist läuft eine Stunde lang der Musik hinterher, liegt gegen die SpVgg. Vreden hoch verdient mit 0:2 zurück – und hätte am Ende sogar 3:2 gewinnen können. »Mir schmeckt der Wein heute Abend sicherlich besser als meinem Kollegen Rob Reekers«, sagt »Spechte«-Trainer Martin Simov nach dem kuriosen 2:2 (0:2).

Dabei geht es gut los für den SV Spexard, Leon Dahlkämper trifft mit einem Kopfball die Latte (4.). Doch die Gäste werden immer dominanter. Dahlkämper kratzt einen Schuss von Stephan Hartmann von der Linie (18.), dann trifft Leon Kondring (22.) unter gütiger Mithilfe von SVS-Schlussmann Luis Bönisch Encina zum 0:1. Folgerichtig fällt auch noch das 0:2 (28.) durch Cihan Bolat. Simov sieht vor diesem Treffer »eine Fehlerkette wie bei einer Schüler-Mannschaft« und sein Team klar unterlegen. »Zweikampfquote, Passquote, Chancenverhältnis – Vreden war uns in allen Belangen überlegen. Wir hätten auch mit einem 0:3 in die Pause gehen können«, sagt der Coach, der seine Mannschaft in der Halbzeit vor die Wahl stellt: »Entweder, wir sparen uns jetzt die Kräfte für Maaslingen, oder wir versuchen es noch einmal.«

Zunächst aber macht Vreden einfach dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Nicolas Klein Günnewick schießt aus der Distanz an die Latte (56.), bei seinem anschließenden Kopfballtor steht Bolat zum Glück für die »Spechte« im Abseits. Mit einem von Kai Adrian verwandelten, direkten Freistoß unter die Latte zum 1:2 (65.) kippt die Partie zu Gunsten der Hausherren. Charbel Abdullahat hat nach Zuspiel von Philip Kunde bereits das 2:2 auf dem Fuß (68.), er spitzelt den Ball jedoch knapp am Tor vorbei. Und Nico Schürmann schafft es, völlig freistehend eine Flanke von Willi Merklinger (76.) über das Tor zu köpfen. Nach einem Foul von Tim Schücker an Kunde ist es jedoch soweit, Steffen Brück verwandelt den fälligen Strafstoß mit einem Schuss in die Mitte zum 2:2 (81.). Justin Kemper probiert es aus der Distanz und dem Vredener Schlussmann Sören Stauder flutscht der Ball durch die Finger (87.) – Eckball! In der Nachspielzeit hat Mats Drücker dann Pech, dass Stauder seinen abgefälschten Schuss im Nachfassen noch zu packen bekommt.

SV Spexard: Bönisch Encina - Adrian, Brück, Dahlkämper, Azrioual (54. Merklinger) - Timmerkamp (73. M. Drücker), Nepke - Kunde, Gürer (54. Abdullahat), Kemper - Schürmann.

Tore: 0:1 Leon Kondring (22.), 0:2 Cihan Bolat (28.), 1:2 Kai Adrian (65.), 2:2 Steffen Brück (81./Foulelfmeter).

Glücklicher, aber wichtiger Punktgewinn für die "Spechte"

Fußball: Westfalenligist SV Spexard kommt gegen die SpVgg Vreden nach einem 0:2-Rückstand noch zum Ausgleich. Kai Adrian und Steffen Brück verderben dem ehemaligen FCG-Trainer Rob Reekers die Rückkehr nach Gütersloh

Gütersloh. „Heute Abend wird mir das Glas Wein besser schmecken als Rob." Martin Simov, Coach des Fußball-Westfalenligisten SV Spexard, gab nach dem Spielgegen die SpVgg Vreden gerne zu, mit dem 2:2 weitaus besser leben zu können als sein Trainerkollege Rob Reekers. Mit der Punkteteilung wahrten die "Spechte" zudem ihren Drei-Punktevorsprung auf den Relegationsrang und hielten den Gegner in Schlagweite. Für Simov womöglich ein Grund für ein zweites Glas Wein.

Bis zum Freistoßtreffer durch Kai Adrian zum 1:2 (63.) deutete allerdings nichts auf dieses glückliche Ende für den SV Spexard hin. Die Gastgeber hatten nach einem Fehler von Torhüter Luis Bönisch Encina das 0:1 (21.) kassiert und sich zum 0:2 (28.) wie eine Schülermannschaft auskontern lassen. Immerhin verhinderte Bönisch Encina gegen Cihan Bolat (37.) einen dritten Gegentreffer, der wohl den K.o. bedeutet hätte. Weil die Gäste auch in der 2. Halbzeit großzügig mit ihren Möglichkeiten umgingen - Niklas Klein-Günnewick traf nur die Latte, (55.) und Nicolas Ostenkötter verfehlte aus fünf Metern das leere Tor {59.)- blieben die "Spechte" im Spiel und befreiten sich nach dem Anschlusstor endgültig aus der Umklammerung.

Den Gastgebern boten sich sogar genug Chancen.um die Partie komplett zu drehen. So lief Charbel Abdullahat nach einem Zuspiel von Philip Kunde allein auf Vredens Keeper Sären Stauder zu, schoss aber am Torvorbei (67.). Und Nico Schürmann vergab das 2:2, als er eine Flanke von Willi Merklinger freistehend über das Tor köpfte (75.).

Für den Ausgleichstreffer sorgte deshalb erst Steffen Brück, als er einen an Kunde verursachten Strafstoß sicher verwandelte (80.). Gegen die nun verunsicherten Gäste scheiterte Mats Drücker mit einer letzten dicken Gelegenheit, als Vredens Keeper Stauder seinen abgefälschten 20-Meter-Schuss so gerade noch zu fassen kriegte (89.).

SV Spexard: Bönisch Encina - Adrian, Brück, Dahlkämper, Azrioual (53.Merklinger) - Timmerkamp (73.Drücker), Nepke - Kunde, Gürer (53.Abdullahat), Kemper - Schürmann.

Tore: 0:1 ((21.) Kondring, 0:2 (28.) Bolat, 1:2 (63.) Adrian, 2:2 (80.) Brück (FE).

Fußball-Westfalenliga

2:0 vorn – und Vreden gewinnt trotzdem nicht

„Geht das schon wieder los?“ Das haben sich bei der SpVgg Vreden wohl viele gefragt, nachdem sie ein 2:0 in Spexard verspielt hatte. „Wir haben 2:2 verloren“, so Trainer Rob Reekers.

Gleich im ersten Spiel des Jahres fühlte sich Westfalenligist SpVgg Vreden schmerzlich an so manche Partie der Hinrunde erinnert. Denn beim SV Spexard verspielten die Vredener am Sonntag eine 2:0-Führung und reisten mit einem 2:2 zurück nach Hause. Und selbst der eine Punkt geriet am Ende noch in Gefahr.

In der Nachspielzeit brachten die Spexarder den Ball noch einmal an den Pfosten, ehe SpVgg-Keeper Sören Stauder ihn und damit das 2:2 festhielt. Ein weiterer Treffer hätte das Spielgeschehen komplett auf den Kopf gestellt. Und auch das Unentschieden war aus Vredener Sicht schon viel zu wenig. „Wir haben 2:2 verloren und Spexard hat 2:2 gewonnen“, hielt Vredens Trainer Rob Reekers fest. „Die waren bis zu ihrem Anschlusstor mausetot und wir haben es mehrfach versäumt, das 3:0 nachzulegen.“

Lange Zeit keine Gefahr

Das Spiel war lange Zeit ganz nach dem Geschmack der Gäste verlaufen. Defensiv kompakt und druckvoll zwangen sie die Heimelf immer wieder zu langen Bällen, die sie dann einfach verteidigten. Und auch im Spiel nach vorne lief es. Leon Kondring versenkte den Ball zum 1:0 im langen Eck (23.) und bediente nur fünf Minuten später mustergültig Cihan Bolat, der den zweiten Treffer nachlegte (28.). Alles perfekt aus SpVgg-Sicht. Aber nur scheinbar. Ein Manko der Gäste war, dass sie nach Chancen von Bolat und Nico Ostenkötter nicht schon vor der Pause klarer vorn lagen.

Kalte Dusche für die Gäste

Und auch im zweiten Durchgang ergaben sich Chancen dazu, die aber wiederum zweimal Ostenkötter ausließ. Statt einer klaren Führung gab es für die Gäste die kalte Dusche: Nach einem Foul an der Strafraumkante schoss Kai Adrian den direkten Freistoß über die Mauer hinweg zum Anschluss (65.). „Dann wurde es natürlich eine mentale Geschichte“, so Reekers. „Wir haben angefangen, uns Gedanken zu machen, der Gegner hat seine Chance gewittert und ist volles Risiko gegangen.“ Und das wurde belohnt. Stephan Hartmann verfehlte den Ball, Tim Schücker klärte im Strafraum – aus Vredener Sicht spielte er klar den Ball – und es gab Elfmeter. Den verwandelte Steffen Brück zum Ausgleich (81.) und klaute der SpVgg damit den Sieg, den sie bis zur 65. Minute fest eingeplant hatte.

SpVgg: Stauder - Klein-Günnewick, Reekers (85. Beuting), Enning, Schücker - Hakvoort (35. Korthals), Hartmann, Kondring (75. Kouyate) - Hilgemann, Bolat, Ostenkötter.

Tore: 0:1 Kondring (23.); 0:2 Bolat (28.); 1:2 Adrian (65.); 2:2 Brück (81.; FE). Zuschauer: 100.

Kreisliga A: SV Spexard II gelingt Befreiungsschlag!

Im Schatten des Spitzenspiels zwischen Türkgücü Gütersloh und SW Marienfeld feierte der SV Spexard II einen wichtigen Erfolg. Mit dem 2:1 gegen den FC Isselhorst verdrängten die „kleinen Spechte“ den Ortsrivalen auf Abstiegsplatz 15.

1. FC Isselhorst - SV Spexard II 1:2

Die Gäste nahmen die Punkte verdientermaßen mit. So sah es auch FCI-Trainer Sören Kerkhoff: „Denn wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden.“ Philipp Timmreck (35.) sorgte für die Pausenführung des FCI. Justin Blasczyk (49.) und Martin Gratzla (75.) drehten die Partie. Der Isselhorster Matthias Wiese sah wegen Schiedsrichterbeleidigung glatt Rot (88.). Tore: 1:0 Philip Timmreck (35.), 1:1 Justin Blasczyk (49.), 1:2 Martin Gratzla (75.).

Kreisliga A

FC Isselhorst - SV Spexard II 1:2 (1:0). Nach der Niederlage gibt sich Sören Kerkhoff offen und ehrlich. »Die hätten uns hier auch mit 1:5 oder 1:6 vom Platz schießen können«, sagt der FCI-Coach. Dabei geht es gut los: Philip Timmreck trifft zum 1:0 (35.), Justin Blasczyk (49.) und Martin Gratzla (75.) drehen die Partie.

FC Isselhorst 1:2 SV Spexard II

Die „Spechte“ senden weiter Lebenszeichen und verlassen erstmals in dieser Saison die Abstiegsränge. Dabei musste die Siemann-Elf einem Rückstand hinterherlaufen. Philip Timmreck hatte die Isselhorster in Führung gebracht (35.). Im zweiten Durchgang klappte es besser bei den Spexardern. Nach dem Ausgleich von Justin Blasczyk (49.) glaubten sie an den Sieg und wurden durch Martin Gratzla (75.) belohnt.

"Kleine Spechte" flattern auf Platz 14

Fußball: Kreisligist SV Spexard II feiert  wichtigen 2:1-Sieg beim FC Isselhorst

Kreis Gütersloh (mbu). Im Schatten des Spitzenspiels zwischen Türkgücü Gütersloh sich und SW Marienfeld feierte der SV Spexard II einen wichtigen Erfolg. Mit dem 2:1 gegen den FC Isselhorst verdrängten die „kleinen Spechte" den Ortsrivalen auf Abstiegsplatz 15.

FC Isselhorst - SV Spexard U23 1:2. Die Gäste nahmen die Punkte verdientermaßen mit. So sah es auch FCI-Trainer Sören Kerkhoff: „Denn wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden." Philipp Timmreck (35.) sorgte für die Pausenführung des FCI. Justin Blasczyk (49.) und Martin Gratzla (75.) drehten die Partie. Der Isselhorster Matthias Wiese sah wegen Schiedsrichterbeleidigung glatt Rot (88.).